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Trends & Lifestyle

Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.

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Unbeliebte Untermieter

Steinmarder im Haus

Ein Marder als Untermieter auf dem Dachboden ist alles andere als possierlich. Es richtet Schäden an, die zu beseitigen viel Geld kosten kann.


Wenn es nachts auf dem Dachboden laut poltert, sind keine Geister unterwegs. Was dort oben die Krabbelgeräusche erzeugt, ist mit ziemlicher Sicherheit ein Steinmarder, der sich einen bequemen Unterschlupf gesucht hat. Spätestens jetzt sollten Hausbesitzer oder Mieter den Geräuschen auf den Grund gehen und nach verräterischen Spuren suchen. Falls sich länglicher Kot, rund acht bis zehn Zentimeter lang und ein bis zwei Zentimeter dick, findet, ist der Täter eindeutig überführt. Auch Knochen- und Federreste sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich ein Steinmarder auf dem Dachboden befindet. 

Tunnelgänge durch die Dachisolierung

Zwar sehen die beinahe katzengroßen Tiere mit den niedlichen Gesichtern sehr possierlich aus, doch als Untermieter sind sie denkbar ungeeignet. Denn ein Steinmarder kann beträchtliche Schäden anrichten, die zu beseitigen mitunter viel Geld kostet. Bleibt das Tier über längere Zeit unentdeckt, so können sich die Reste der Mahlzeiten als strenger Geruch nach Verwesung und Fäkalien im ganzen Haus ausbreiten. Darüber hinaus zieht das auf den Dachboden geschleppte Aas Maden und Fliegen an, die besonders in den Sommermonaten zum Problem werden können. Noch bedenklicher sind Schäden in der Dachisolierung, da Marder sich gerne mehrere Tunnelgänge zu ihrem Versteck graben. Im schlimmsten Fall wird die Isolierung nass und verliert ihre Dämmwirkung, so dass Wärmebrücken entstehen. Das wiederum treibt die Heizkosten in die Höhe und kann besonders bei nicht ausgebauten und unbeheizten Dachböden eine Schimmelbildung begünstigen.

Auf Vergrämungsmittel setzen

Trotzdem dürfen Betroffene den Marder weder jagen noch mit einer Lebendfalle auf den Leib rücken. Steinmarder unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht und dürfen nur von Personen mit einer entsprechenden Berechtigung gejagt werden. Zudem ist das Fangen und Aussetzen meist wenig erfolgversprechend, weil entweder ein anderes Tier das frei gewordenen Revier besetzt oder der freigelassene Marder zurück kehrt. So bleibt Hausbesitzern bzw. Mietern nichts anderes, als auf sogenannte Vergrämungsmittel zu setzen. Diese sollen dem Marder sein Zuhause so ungemütlich wie möglich machen, beispielsweise indem tagsüber zur Schlafenszeit des Marders laute Musik spielt, jemand klopft oder auf dem Dachboden auf und ab geht. Auch Ultraschallgeräte, sogenannte Marderscheuchen, sollen Wirkung zeigen. Ebenfalls als gutes Mittel gilt ein strenger Geruch, der z. B. durch mehrere ausgelegte WC-Steine verbreitet wird. 

Den Zugang verschließen

Allerdings ist die Wirkung der Vergrämungsmittel oft nur kurzfristig. Ein Steinmarder hat normalerweise mehrere Quartiere und zieht häufig nur so lange aus, wie die Geräusch- oder Geruchsbelästigung besteht. Ist das Radio wieder ausgeschaltet und der WC-Stein weggeräumt, kehrt der Marder meistens wieder. Von daher ist die einzig sichere Lösung den Zugang zu finden, über den das Tier auf den Dachboden gelangt, und zu verschließen. Das ist allerdings nicht einfach, weil Marder gute Kletterer sind und über zwei Meter weit springen können. Halten Sie deshalb Ausschau nach Bäumen oder Fallrohren von Regenrinnen, die dem Tier als Kletterhilfe dienen können, nach Kratzspuren und Fellresten. Wer rings um das Haus viele Beete angelegt hat, kann diese harken und am nächsten Tag nach verräterischen Fußspuren suchen. 

Hilfe ins Haus holen

Trotz aller Detektivarbeit lässt sich das Einschlupfloch nicht immer finden. Sie können einen Dachdecker um Hilfe bitten oder sich an Kammerjäger wenden, die eine Mardervertreibung mit anbieten. Außerdem gibt es in vielen Städten hauptberufliche Stadtjäger, die sich mit dem Problem auskennen. Ist das Schlupfloch schließlich gefunden, wird es gründlich verschlossen, z. B. mit Maschendraht. Achten Sie aber darauf, dass sie einen Zeitpunkt wählen, zu dem das Tier nicht im Haus ist. Sonst sperren Sie den Marder ein – und das Tier muss verhungern. Darüber hinaus darf der Zugang nicht im Frühling blockiert werden. Es besteht die Gefahr, dass ein Muttertier von ihren Jungen getrennt wird und diese elendig verenden.

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